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Training · Verhandlung

Verhandlungen beginnen mit Logik.
Sie gelingen, wenn man weiß, dass Menschen nicht logisch sind.

ARCH™ ist unser eigenes Verhandlungsframework. Es trennt die kühle analytische Vorbereitung bewusst von der psychologisch informierten Interaktion — nicht um Emotionen zu ignorieren, sondern um sie einzugrenzen, zu verstehen und dann zu nutzen.

Tino mit dem ARCH-Schild
4 Phasen
Assess, Reveal, Communicate, Harmonize
8 Werkzeuge
Je ein Kapitel und eine Lab Session
16 Motive
Die 16 Endmotive hinter dem Verhalten am Tisch
Eigenes Framework
Aus Forschung und echten Fällen entwickelt, nicht lizenziert
Wofür ARCH steht

Vier Phasen, ein Bogen.

Jede Phase trägt die nächste, so wie Steine einen Bogen tragen. Die Reihenfolge ist gedacht, aber nicht starr — erfahrene Verhandler wechseln zwischen den Phasen, wenn die Situation wechselt. Wählen Sie einen Buchstaben.

Phase 01 · Das analytische Fundament

Assess — erst die kühle Rechnung.

Interessen, Restriktionen, Machtverhältnisse, Alternativen und emotionale Treiber werden geklärt, bevor jemand ein Wort sagt. Am Ende dieser Phase stehen drei Zahlen auf Papier: Ihr Ziel, der begründbare faire Wert und die Grenze, unter die Sie nicht gehen.

BATNA PIE-Logik Ziel · Fairer Wert · Ausstieg
Die Frage dieser Phase: Was mache ich tatsächlich, wenn dieser Deal nicht zustande kommt?
Was es nicht ist
✕ Ein Werkzeugkasten zur Manipulation
✕ Eine Sammlung von Tricks oder Hardball-Taktiken
✕ Gewinnen um jeden Preis
✕ Ein Skript, das man am Tisch aufsagt
Was es ist
✓ Klarheit schaffen, bevor man handelt
✓ Interessen sichtbar machen, auch die verborgenen
✓ So kommunizieren, dass Widerstand sinkt
✓ Lösungen bauen, die tatsächlich umsetzbar sind

Ein Deal, der auf dem Papier gewinnt und in der Umsetzung scheitert, ist keine erfolgreiche Verhandlung. ARCH™ behandelt die Umsetzung als Teil des Deals.

Das Werkzeug

Acht Werkzeuge über vier Phasen.

Jedes hat im Programm ein Kapitel, ein Video und eine Lab Session. Hier stehen die Namen und wofür sie gut sind — das Wie trainieren wir. Karte antippen.

Assess
BATNA
Wofür →
BATNA
Ihre beste Alternative zur Verhandlungslösung — die, die Sie morgen wirklich umsetzen könnten. Sie setzt den Boden: niemals einen Deal annehmen, der schlechter ist als das, was Sie ohne ihn erreichen. In ARCH™ wird sie berechnet, nicht angenommen, und vor dem Gespräch aktiv verbessert.
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Assess
PIE-Logik
Wofür →
PIE-Logik
Der Pie ist nicht der Deal. Er ist der zusätzliche Wert, der nur existiert, wenn beide Seiten Ja sagen: Gesamtwert minus beide Ausstiegsoptionen. Teilen Sie diesen Rest, und Sie haben die begründbarste Zahl im Raum — und Immunität gegen Forderungen nach 50/50 auf den Gesamtwert.
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Reveal
Die menschliche Agenda
Wofür →
Die menschliche Agenda
Positionen sind, was Menschen sagen. Interessen sind das Problem, das gelöst werden muss. Dieses Werkzeug ist die Disziplin, zu fragen statt zu argumentieren — und Verhalten zu lesen, denn Worte können lügen, Verhalten selten.
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Reveal
Die WARUM-Pyramide
Wofür →
Die WARUM-Pyramide
Drei Schichten unter jeder Forderung: Position, Interesse, Motiv. Harvard endet beim Interesse; in komplexen Unternehmenssituationen reicht das nicht. Progressive, kalibrierte Fragen führen die Gegenseite die Pyramide hinunter, statt sie zu ziehen.
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Reveal
Die 16 Endmotive
Wofür →
Die 16 Endmotive
Stabile, wertneutrale Antriebsmuster, validiert und erweitert von der Universität Luxemburg. Jeder Mensch hat alle 16 in unterschiedlicher Intensität. Sie erklären, warum dasselbe Angebot einen beflügelt und einen anderen bedroht — und warum Aggression am Tisch Daten sind, keine Beleidigung.
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Communicate
Die Architektur des Einflusses
Wofür →
Die Architektur des Einflusses
Wie die Botschaft gebaut ist: Framing, Reihenfolge, Tempo und die kalibrierte Frage, die das Problem zurückgibt. Einfluss heißt hier Widerstand senken, nicht Druck aufbauen.
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Harmonize
Der Deal der Einigung
Wofür →
Der Deal der Einigung
So abschließen, dass Commitment und Eigenverantwortung entstehen statt Unterschrift und Reue. Ein Deal, der auf dem Papier gewinnt und in der Umsetzung stirbt, war nie ein guter Deal.
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Systematisieren
Die ARCH™-Checklisten
Wofür →
Die ARCH™-Checklisten
Das Framework in etwas verwandelt, das man unter Druck benutzt: Vorbereitungsbögen, Fragenkataloge und eine Checkliste zum Kommunikationsfluss — damit die Methode die Woche nach dem Training überlebt.
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Die Forschung dahinter: BATNA von Fisher und Ury aus dem Harvard Negotiation Project, spieltheoretische Wertteilung aus Yale, Nashs Disagreement Point, Kahneman zur Verlustaversion und die 16 Endmotive, wissenschaftlich validiert und erweitert von der Universität Luxemburg.

Mini Lab

Berechnen Sie einen Pie. Dann drei Fragen.

Direkt aus unseren Lab Sessions. Nichts wird gespeichert, nichts wird gegen Sie gewertet — es geht um das Feedback.

Tino mit Pie
Übung 1 · Der PIE

Der einzige Wert, um den es wirklich geht.

Die meisten feilschen um den Gesamtwert eines Deals. Der Pie ist nur der zusätzliche Wert, der ohne Einigung nicht existiert: Gesamtwert minus beide Ausstiegsoptionen. Ein fairer Deal teilt diesen Rest — und das ist fast nie eine 50/50-Teilung des Gesamtwerts.

Die Zahlen unten sind der Joint-Venture-Fall aus dem Programm. Ändern Sie sie und beobachten Sie, was mit „fair" passiert.

Der PIE 300.000 €
Ihr faires Ergebnis
550.000 €
Ihr faires Ergebnis (Gegenseite)
450.000 €

Verhandelt werden nur 300.000 €. Eine 50/50-Teilung des Gesamtwerts würde der Gegenseite 200.000 € Gewinn bringen und Ihnen 100.000 € — deshalb muss „fair“ gerechnet werden, nicht gefühlt.

Übung 2 · Drei Entscheidungen

Frage 1 von 3

Sie haben die Assess-Arbeit für einen Lieferantenvertrag gemacht. Ziel 90.000 €, fairer Wert 78.000 €, Ausstieg 70.000 €. Die Gegenseite hat noch keine Zahl genannt.
Wo eröffnen Sie?

In einer Lab Session ist das kein Multiple Choice. Sie verhandeln den Fall live, gegen jemanden mit einem Briefing, das Sie nicht sehen — und das Debriefing läuft über das, was Sie tatsächlich gesagt haben.

Wie wir es trainieren

Verhandeln lernt man durch Tun, Reflektieren und Nachjustieren.

Nicht durch das Auswendiglernen von Regeln. Jeder Block verbindet einen kurzen Theorie-Input mit einem Lab: ein echter Fall, Rollenbriefings, die niemand sonst sieht, und ein Debriefing über das Verhalten, das wirklich aufgetreten ist.

Als offenes Programm für Einzelpersonen und als Inhouse-Training auf Ihre eigenen Fälle zugeschnitten: Gehaltsrunden, Lieferantenverhandlungen, Kundengespräche, interne Konflikte.
01
Assess vorab, an einem echten Fall
Teilnehmende bringen eine Verhandlung mit, die tatsächlich vor ihnen liegt. BATNA und PIE werden daran berechnet, bevor Theorie über Einfluss beginnt.
02
Lab Sessions mit verdeckten Briefings
Zwei Seiten, zwei Briefings, ein Beobachter. Niemand sieht die Restriktionen der anderen Seite — genau so funktioniert es außerhalb des Raums.
03
Mini Labs zwischen den Blöcken
Kurze Übungen zu einzelnen Werkzeugen: eine PIE-Rechnung, Openers, die No-Safety-Übung, Motive und Techniken in der Gehaltsrunde.
04
Checklisten, die mitgehen
Vorbereitungsbögen, Fragenkataloge und die Checkliste zum Kommunikationsfluss, damit das Framework drei Monate später noch benutzbar ist.

Bringen Sie uns eine Verhandlung, vor der Sie sich drücken.

Bringen Sie uns die Situation mit. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob ein Training die Antwort ist oder ob eine wichtige Verhandlung einfach gründlich vorbereitet werden muss.